Die Wohnungsabnahme: Dein letzter Schutz vor Streit
Die Wohnungsabnahme beim Auszug ist mindestens so wichtig wie die Übergabe beim Einzug. Wer hier schludert, kann hinterher keine Schadensersatzansprüche mehr stellen – auch wenn der Mieter die Wohnung tatsächlich beschädigt hat.
Vorbereitung: Was du mitbringen solltest
- Das originale Einzugs-Übergabeprotokoll (zum Vergleich)
- Smartphone oder Kamera für Fotos
- Leeres Abnahmeprotokoll (am besten digital)
- Zählerstände der letzten Abrechnung zum Vergleich
Was du bei der Abnahme prüfen musst
- Zustand aller Wände, Böden, Decken – Vergleich mit Einzugsprotokoll
- Fenster, Türen, Schlösser – funktionstüchtig?
- Sanitär – Verfärbungen, Kalk, Schimmel, Beschädigungen
- Küche – Herd, Abzugshaube, Einbaugeräte
- Zählerstände – Strom, Gas, Wasser ablesen und notieren
- Schlüsselrückgabe – alle ausgegebenen Schlüssel zurück?
Schäden: Sofort dokumentieren und kommunizieren
Fotografiere jeden Schaden sofort mit Zeitstempel. Teile dem Mieter beim Abnahmeprotokoll direkt mit, welche Schäden du geltend machen wirst. Ein unterschriebenes Protokoll ist dein wichtigstes Beweismittel.
Fazit
Eine sorgfältige Abnahme kostet eine Stunde – und spart möglicherweise tausende Euro Ärger. Digitale Protokoll-Tools auf Vermieter-Stack.de machen das Ganze noch einfacher.